News aus Psychologie und Psychotherapie

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In einem gewissen Ausmaß ist Streit in einer Beziehung kein Problem und ganz normal. Wenn sie in einem gesunden Rahmen bleibt, erhöht etwas Reibung durchaus die Beziehungstemperatur und trägt zu einer lebendigen Partnerschaft bei. Aber manchmal passiert es, dass die Auseinandersetzungen immer heftiger werden und sich ein Muster aus Kritik und Verteidungen aufbaut. Je weniger die Konflikte gelöst werden können desto verzweifelter kämpfen beide Partner um eine Veränderung. Leider kämpfen sie jedoch meist mit den falschen Mitteln und wiederholen stets dieselben Vorwürfe und Verteidigungen - nur eben mit der Zeit immer etwas hitziger - und so entsteht eine Spirale der Eskalation. Die Form der Auseinandersetzungen wird explosiver, aber die ursprünglichen Anliegen beider Partner werden nicht gelöst. Auf beiden Seiten stauen sich Verletzungen auf, beide werden immer dünnhäutiger, es eskaliert immer leichter und schneller. Ein Teufelskreis nimmt Form an.

Wenn Sie unter ungelösten Konflikten in Ihrer Partnerschaft leiden und Sie die Eskalationsspirale nicht mehr bremsen können, besteht dringender Handlungsbedarf. Denn die Nebenwirkungen der Eskalation sind bedeutsam: Wut und Feindseligkeit schaden der Liebe, Verachtung schadet der Freundschaft und schlechtes Beziehungsklima schadet den Kindern.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Das alles muss nicht so bleiben - Sie können Ihre Streitkultur verändern. Es ist nicht ganz leicht, aber es ist möglich. Viele gute Gründe also, sich einmal mit den folgenden Tipps zu befassen:

 1. Entscheiden Sie sich, die Kritik am Partner zu unterlassen. Klingt unmöglich, geht aber. Wenn das für Sie nicht in Frage kommt, tun Sie es zumindest in der akuten Situation und bringen Sie Ihr Anliegen stattdessen in einem ruhigen Moment zur Sprache. Häufige unbedachte Kritik signalisiert dem Partner, dass Sie ihn als Mensch verachten und das wiederum wird seine Liebe zu Ihnen auf Dauer zum Erlöschen bringen. Aber Achtung: Hier geht es nicht darum, alle möglichen Dinge, mit denen man nicht einverstanden ist, herunterzuschlucken und den anderen in allen Punkten gewähren zu lassen. Ganz und gar nicht. Maßvolle respektvolle Kritik vom Partner hilft uns, uns besser zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Hier kommt es auf das Maß und die Form an. Also: Kritik niemals akut und im Affekt anbringen. Stattdessen in einer ruhigen stabilen Minute den Gesprächsfaden aufnehmen. Dann erzählen Sie, was Ihnen Schwierigkeiten macht und welche Veränderung Sie sich vom Partner wünschen. Dann sind Sie im Gespräch statt in der Eskalationsspirale.

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 Praxis geöffnet 

Meine Praxis bleibt auch während der Ausgangsbeschränkung / Ausgangssperre für meine Klienten geöffnet. Telefon- und Videosprechstunden sind ebenso möglich. 

Für Terminanfragen, schreiben Sie mir am besten eine E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) mit Ihren Kontaktdaten und Ihrem Terminwusch. Ich melde mich dann kurzfristig bei Ihnen zurück. Da ich tagsüber meist im Klientengespräch bin, bin ich telefonisch oft schwer erreichbar - per E-Mail geht es in der Regel schneller.

 

Übrigens: Auch zwischen den Feiertagen sind Termine möglich.

 


 

 Psychologe Hilfe Familie Corona

 

Der Münchner Verein zur Förderung der Familientherapie und -beratung e. V. (vft) bietet kostenlose Notfallhilfe für Familien, die in der aktuellen Situation an ihre Grenzen kommen. Die Beratung erfolgt über Mail und/oder Telefon. An Beratung Interessierte wenden sich via Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 


 

Weil der Artikel so gefragt ist, schiebe ich ihn hier gerne nochmal nach vorne!

 

1. Depression ist keine Frage der Wahl.

Depression ist eine der hilflosesten und frustrierendsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann. Manchmal ist es Traurigkeit, manchmal ein Gefühl der Leere und manchmal fühlt man absolut gar nichts. Zeitweise kann die Depression in einem Menschen das Gefühl erzeugen im eigenen Körper und Geist gefangen zu sein, gelähmt, unfähig Dinge zu tun, die man eigentlich liebt oder die dringend getan werden müssten. Depression ist nicht nur einfach ein schlechter Tag oder eine schlechte Stimmung und es ist auch nicht etwas, was jemand einfach „durchstehen“ kann. Niemand entscheidet sich dafür depressiv zu sein.

 

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Corona nimmt keine Rücksicht auf persönliche oder berufliche Belastungen. Häusliche Quarantäne, Sorgen um die eigene Gesundheit oder die der Familie und finanzielle Einbußen erhöhen unseren Stresslevel noch stärker als sonst. Zuvelässig fortlaufende psychologische Unterstützung für alle Betroffenen ist in diesen Zeiten besonders wichtig! Deshalb habe ich kurzfristig eine digitale Sprechstunde eingerichtet. Der Zugang ist schnell und einfach. Es gibt zwei Möglichkeiten:

Telefonsprechstunde

  • Wenn Sie bereits Klient/in bei mir sind, genügt es einen Termin zu vereinbaren. Ich rufe Sie dann gerne an.

  • Wenn Sie neu in meiner Praxis sind:
    1. Schreiben Sie mir eine kurze Mail, ich sende dann einen Terminvorschlag
    2. Als nächstes suchen Sie sich einen Termin aus und bezahlen das Honorar vorab per PayPal
    3. Zum vereinbarten Termin nehmen Sie meinen Anruf entgegen

Videosprechstunde

  • Wenn Sie bereits Klient/in bei mir sind, genügt es einen Termin zu vereinbaren. Ich sende Ihnen dann einen Einladungslink zum Videotermin.

  • Wenn Sie neu in meiner Praxis sind:
    1. Schreiben Sie mir eine kurze Mail, ich sende dann einen Terminvorschlag
    2. Als nächstes suchen Sie sich einen Termin aus und bezahlen das Honorar vorab per PayPal
    3. Kurz vor dem vereinbarten Termin erhalten Sie einen Einladungslink, der Sie zur Videosprechstunde führt

Für Videotermine nutze ich die Plattform TheraPsy. Hier werden alle Audio und Videodaten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt und es wird nichts aufgezeichnet. Sie müssen kein Programm installieren und sich auch nicht registrieren. Zum Termin erhalten Sie einen Einladungslink per E-Mail, klicken diesen an und wir legen los. Einfach und sicher.

Wenn Sie also Unterstützung bei starken persönlichen Belastungen, beruflichen oder familiären Konflikten sowie Beziehungskrisen wünschen, sich aber keiner Ansteckungsgefahr aussetzen möchten, dann nutzen Sie meine digitale Sprechstunde. Schreiben Sie am besten eine kurze E-Mail, dann sende ich Ihnen alle Infos und einen Terminvorschlag.

 


 

Die englischsprachige Webseite "Wait but why?" ist eine Fundgrube für unglückliche Singles und alle, die sich eine/n Partner/in wünschen, sich aber noch schwer tun den/die Richtige/n zu finden. Es gibt viele kluge Erklärungen und Tipps für das unerfreuliche Warten auf den/die Richtige/n und Strategien, wie sich die Partnerwahl in Zukunft erfolgreich gestalten lässt.

Menschen wissen oft nicht genau, was sie von einer Beziehung wollen. Studien haben gezeigt, dass Menschen im Allgemeinen schlecht darin sind, zu benennen, wo ihre tatsächlichen Beziehungspräferenen liegen. Eine Studie ergab zum Beispiel, dass sich Teilnehmer/innen eines Speed-Datings, die nach ihren bevorzugten Partnertypen befragt wurden, etwas anderes angaben, als sie später tatsächlich bevorzugten. D.h. wir denken, wir wüssten was oder wen wir wollen, aber tatsächlich wählen wir jemand ganz anderen.

Woran liegt das?

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Kennen Sie das auch? Eigentlich wollen Sie, dass sich etwas ändert. Aber irgendwie sind Sie (noch) nicht bereit, das Nötige dafür zu tun? Oder Sie können sich nicht wirklich vorstellen, dass eine Veränderung gelingen kann? Oder Sie wünschen sich einfach, dass jemand anderes sich verändert? Oder, oder, oder...

Jeder kennt das. Dennoch blockieren wir uns mit unseren "Ja, abers" selbst und stehen der gewünschten Veränderung im Weg. "Ja, aber..." ist ein Spiel, dass niemand gewinnen kann. 

 

Hier ein Fallbeispiel...

 


 

Auf www.in-mind.org findet sich ein sehr gut recherchierter Artikel von Jane Hergert zu der Frage, inwieweit sich untreues Verhalten im Erwachsenenalter durch den individuellen Bindungsstil erklären lässt. D.h. inwieweit erklären die Erfahrungen mit den engsten Bezugspersonen in der Kindheit, das Beziehungsverhalten im Erwachsenenalter? Die Autoren erklärt zunächst die wichtigsten Inhalte der psychologischen Bindungstheorie und leitet dann Antworten auf die oben genannten Fragen her. Prädikat lesenswert!

 

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Magen und Darm des Menschen enthalten etwa 200 Millionen Nervenzellen. Praktisch ein zweites Nervensystem - das offenbar intensiv kommuniziert. Forschern gelingt es immer besser den Dialog zwischen Bauch und Kopf zu entziffern. Es gibt u. a. Hinweise auf Zusammenhänge zwischen der Darmgesundheit und der Entstehung von psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Ängsten. Eine hochinteressante Dokumentation hierzu von ARTE auf YouTube:

 

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Raus aus dem Hamsterrad! Selbsthypnose gegen Stress - kann das funktionieren?

Hier ein interessanter Beitrag im @InMindMagazin dazu, wie man durch Selbsthypnose gelassener werden kann.

 

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Auf der Webseite von Dr. med. Michael Depner aus Wuppertal finden sich viele kompakte Infos um die Themen Seele und Gesundheit. Hier eine Beschreibung der psychischen Abwehrmechanismen.

 

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Die Sendung Scobel auf 3SAT hat wieder einmal einen wertvollen Beitrag zu einem psychologischen Thema erstellt: Es geht um psychische Gewalt und darum wo sie anfängt, wie sie entsteht und was sie bewirkt. Gert Scobel schreibt auch in seiner Kolumne: "Psychische Gewalt hinterlässt keine blauen Flecken!" und darüber, wie schwer diese Form der Misshandlung zu erkennen ist.

 

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