News aus Psychologie und Psychotherapie

Im folgenden Artikel gibt die Autorin praktische Tipps, wie es gelingt ungewünschte reflexartige Reaktionen wie Ärger, Wut oder Angst in den Griff zu bekommen.

Wenn wir uns bedroht oder ängstlich fühlen, kann es sein, dass wir ganz automatisch mit einem uralten biologischen System reagieren: Angriff, Flucht oder Erstarrung. Stresshormone überfluten uns und wir handeln nicht mehr rational. Diese reflexartigen Reaktionen sind in unserer heutigen Welt und auch für unsere Bezienungspartner nicht immer angenehm, manchmal auch schädlich für uns selbst. Wie also verändern wir diese Dynamik? Ist es möglich solche Prozesse überhaupt zu verändern? Ja, das ist es. Wir können in 3 Schritten zu einem reflektierteren und positiveren Erleben und Handeln kommen. Diese Schritte sind:

 

  1. Herausfinden, was die Auslöser sind: Wann fühle ich den stärksten Ärger? In welche Situationen möchte ich einfach nur alleine sein? Wann fühle ich mich wie erstarrt?
  2. Die eigenen Reaktionen bemerken: Herzrasen, aufsteigende Hitze, Lautwerden der Stimme, Zähne zusammenbeißen, Anspannung des Kiefers, etc.
  3. Den Impuls kontrollieren: Im Hier und Jetzt bleiben, 2 mal tief Atmen, Emotionen aushalten, sich Zeit lassen (bis 10 zählen)

Im Anschluss an diese 3 Schritte sind wir wieder in der Lage reflektiert und rational zu handeln.


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Hilfreiche Erkenntnisse aus der Arbeitspsychologie: Wie Sie Ihren Chef oder Ihre Kollegen in die Schranken weisen. Eine Anleitung in 4 Schritten:

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Auch wenn wir uns als Erwachsene in einer Partnerschaft befinden, verhalten wir uns doch bisweilen wie Kinder. 4 Muster, die Ihnen zeigen, ob Ihr inneres Kind das Steuer übernommen hat..

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Für Profis und Interessierte: Der Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst des Kantons Zürich stellt auf seiner Homepage eine Menge guter und informativer Materialien (Fragebögen, etc…) zur Diagnostik von psychischen Störungen als kostenlose pdf-Dateien zur Verfügung. Die Dokumente können für den persönlichen Bedarf heruntergeladen und ausgedruckt werden. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht gestattet.

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Der nachfolgende Artikel fasst die Basics der Forschungsergebnisse aus der jahrzentelangen und weltweit anerkannten Arbeit von John Gottman und seinem Team an der Universität Seattle zusammen. Die Gründe, warum manche Paare glücklich und zufrieden bleiben obwohl die Voraussetzungen oder auch ihr Umfeld nicht optimal gestaltet sind, während andere tragisch scheitern und im Kampf enden, werden hier gut verständlich auf den Punkt gebracht. Der Artikel liegt bisher nur in der englischen Originalfassung vor, ist aber leicht verständlich geschrieben und ausgesprochen erhellend. *Prädikat: absolut empfehlenswert!

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