News aus Psychologie und Psychotherapie

Der nachfolgende Artikel fasst die Basics der Forschungsergebnisse aus der jahrzentelangen und weltweit anerkannten Arbeit von John Gottman und seinem Team an der Universität Seattle zusammen. Die Gründe, warum manche Paare glücklich und zufrieden bleiben obwohl die Voraussetzungen oder auch ihr Umfeld nicht optimal gestaltet sind, während andere tragisch scheitern und im Kampf enden, werden hier gut verständlich auf den Punkt gebracht. Der Artikel liegt bisher nur in der englischen Originalfassung vor, ist aber leicht verständlich geschrieben und ausgesprochen erhellend. *Prädikat: absolut empfehlenswert!

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So genannte Achtsamkeitsübungen können sowohl bei chronischen Schmerzen als auch bei Burnout eine wirksame Hilfe sein. Sie können helfen, sich wieder auf die eigenen Werte zu besinnen, Stress und körperliche Beschwerden zu akzeptieren und so dem Zwang der Kontrolle oder Vermeidung zu entkommen. Über neue Erkenntnisse zu den Parallelen von Burnout und chronischen Schmerzen berichten Spezialisten beim Deutschen Schmerzkongress 2012 (17.-20. Oktober, Mannheim, www.schmerzkongress2012.de).

Bei der multimodalen Schmerzbehandlung wie auch bei der Behandlung stressbedingter Symptome haben sich Akzeptanz und Achtsamkeit als wirksame Strategien erwiesen. Der Patient lernt mittels so genannter Achtsamkeitsübungen, sich nicht-wertend mit Schmerz und Stress auseinanderzusetzen und entwickelt so eine Haltung der Akzeptanz. Dadurch sinkt die Tendenz, Kontrolle ausüben oder vermeiden zu wollen und unterstützt eine Umorientierung auf die eigenen Werte. Quelle: idw-online.de/de/news501358


 

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland sieht die Verantwortung für seine Gesundheit eher bei anderen als bei sich selbst. Männer sehen sich dabei noch deutlich weniger in der Pflicht als Frauen: Vom "starken Geschlecht" vertraut fast jeder Zweite lieber auf die Ratschläge und Hilfe anderer, unter den Frauen dagegen nur gut jede Vierte. Das zeigt eine repräsentative Studie des "Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse (TK) für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen" (WINEG) zum Thema Patientenzufriedenheit.

Den gesamten Artikel lesen Sie hier: www.tk-online.de/tk/pressemitteilungen/227792

Mehr Informationen zur Mitarbeit des Patienten gibt es unter Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.tk-online.de im Internet, Suchwort "Arzt-Patienten-Beziehung".


 

Ein Plädoyer für einen aufgeklärten und differenzierten Umgang mit dem Modewort "Burnout":

Über zahlreiche Titelstories, Leitartikel, Buchpublikationen und Fernsehsendungen hat sich der Begriff Burnout zu einem der Modeworte des Jahres emporgeschwungen. Selbsternannte „Burnout-Kliniken“ springen auf den Zug auf und hoffen auf eine Klientel von Managern mit Privatversicherung. Unternehmen führen betriebsinterne gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Stressreduktion ein, um dem „Burnout“ und auch damit verbundenen Produktivitätsverlusten vorzubeugen. Auch wenn zu begrüßen ist, dass hierdurch die große Bedeutung psychischer Erkrankungen deutlicher und die diesbezügliche Sensibilität erhöht wird, so wird der inflationäre Gebrauch des schwammigen Begriffs Burnout von vielen Betroffenen und Experten aus mehreren Gründen als verwirrungstiftend, irreführend und längerfristig stigmaverstärkend eingeschätzt.

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